DenkRäume in Harzgerode

von | 14. Sep. 2020 | Projekte

  Künstler Juan Petry regt zum Denken an

 

 

Unserem Verein geht es  darum, den Dialog zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und das Miteinander der verschiedenen Generationen zu fördern. Das stärkt unser demokratisches Gemeinwesen.

Dazu haben wir das Projekt DenkRäume in Harzgerode entwickelt, das von verschiedenen Netzwerkpartnern aus Harzgerode und der Umgebung unterstützt wird.
Der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt steht uns zur Seite. Mit Hilfe seines Kulturerbe-Netzes, dessen Mitglied wir sind (→ https://kulturerbe.lhbsa.de/) und des Bürgermeisters Marcus Weise, konnten wir im Juli ein Ideenbuffet gestalten, auf dem das Projekt vorangebracht wurde. Für den November ist ein zweites Ideenbuffet, diesmal unter Beteiligung der Jugendlichen, geplant.

Ab Januar 2020 soll es dann regelmäßige Veranstaltungen geben, in denen Jugendliche ihre Fragen stellen und Ideen für eine lebenswerte Zukunft im Harz entwickeln können. Hier soll der interkulturelle Austausch in vielfältigen Formaten möglich gemacht werden.
Gemeinsam mit der Kommune möchten wir Orte für die Jugendlichen schaffen, wo sie künftig dauerhaft die Möglichkeit haben, sich zu treffen, kulturelle Angebote nutzen und selbst aktiv werden können, um ihr Umfeld zu gestalten. Ein weiters Ziel ist die Etablierung eines Jugendparlaments. So können Jugendliche frühzeitig demokratisches Handeln in der Kommune einüben und das dringend notwendige Interesse an Mitwirkung junger Menschen aus unserer ländlichen Region in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik kann geweckt werden.

DenkRäume in Harzgerode

An die Zukunft – nachdenken.mitdenken.mitmachen.

Fragen stellen und gemeinsam Antworten finden

Die Globalisierung hat die Welt in ein „globales Dorf“ verwandelt. Das birgt viele Chancen für den oder die Einzelne, verursacht aber auch Orientierungslosigkeit auf Grund der Fülle von Möglichkeiten. Der ländliche Raum leidet unter Abwanderung und deren Folgen.

Die gesellschaftliche Sorge aufgrund von vermeintlichem politischen Desinteresse und einem Mangel an bürgerschaftlichem Engagement junger Menschen wächst.

Auf dem Land fehlen vor allem Orte der Kultur für gemeinsame Treffen und den Gedankenaustausch.

Jugendliche denken über wichtige Lebensfragen nach: Wie will ich mein Leben gestalten? Was vermittelt mir Sinn? Welche Rolle spielt die Gemeinschaft?

Das Projekt „An die Zukunft“ bietet ihnen einen Raum, Fragen zu stellen, gemeinsam nachzudenken und vielfältige Formen von Kultur zu erleben. Im Prozess der Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen entsteht eine Ausstellung. Aus dem Nachdenken und Erfahren erwächst ein Mitmachen und Mitgestalten demokratischer Prozesse.

Zum Abschluss des Projektes wird die Ausstellung präsentiert und die Akteure feiern ein buntes Fest mit Menschen verschiedener Herkunft und verschiedenen Alters.

Angestrebte Ziele für die Zeit nach der Ausstellung sind die Etablierung eines Ortes für regelmäßige Jugendveranstaltungen sowie die Schaffung eines Jugendparlamentes und das verstärkte bürgerschaftliche Engagement dieser Altersgruppe.

Dadurch wird eine stärkere Verbindung mit den Heimatorten geschaffen, die dem Wunsch nach Abwanderung entgegenwirkt und Zuwanderer willkommen heißt.

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