Alte Handwerkstechniken – neu erlernt

Alte Handwerkstechniken – neu erlernt

mit Jörg Büchel aus Neudorf

Dienstag, 24.05.2022, 17.00 Uhr

Wir laden ein zu unserer monatlichen Veranstaltungsreihe in den Wintergarten bzw. auf die Terrasse des ATHINA.

Am 24.05.2022 machen wir uns mit dem Schnitzen vertraut. Unser erstes Werk ist ein Schöpflöffel. Die Teilnahme ist für jede/n möglich.

Ein Unkostenbeitrag von 10 Euro für das Material wird erbeten. Das Schöpfgerät kann selbstverständlich mit nach Hause genommen werden.

Das Beitragsbild zeigt eine Impression von unserem Hexenbesenbau.

Wir machen mit bei erdfest

Wir machen mit bei erdfest

Unser Erdfest vom 17.06.- 19.06.2022 in und um Harzgerode/Unterharz

Gemeinsam Gärtnern

Am Freitag,17.06. laden wir ein zu einem Treffen von Menschen, die ökologisch gärtnern. (insbesondere aus dem Harz und Raum Halle) Es gibt einen Erfahrungsaustausch zum Thema Permakultur und Solidarische Landwirtschaft sowie ein abendliches Fest auf dem landwirtschaftlichen Gelände Hänichen, 5 km von Harzgerode entfernt in freier Natur.

Kultur aufs Land

Am Samstag,18.06. können alle Interessierten zwischen 11.00 und 16.00 Uhr das Projekt „Kulturschule“ im Kunstdorf Schielo, 6 km von Harzgerode, kennenzulernen. Hier soll in den nächsten Jahren ein Ort entstehen, wo neue Formen des gemeinschaftlichen Miteinanders praktiziert werden können. Es gibt Führungen durch die Alte Schule, für das leibliche Wohl wird gesorgt. Wir sammeln Ideen in einer Ideenwerkstatt. Wer anschließend Lust auf Musik und Party hat, begibt sich ins Nachbardorf Molmerswende, wo ihr im Kunsthof LIWET „Folk im Jarten“ erlebt.

Den Weg des Wassers entdecken

Am Sonntag,19.06. geht es um 12.00 Uhr auf zu einer gemeinsamen öffentlichen Wanderung. „Der Weg des Wassers“ entlang des Themenwanderwegs Harzgeröder Kugelspaß (von Harzgerode über den Teufelsteich nach Silberhütte). Startpunkt ist der Marktplatz.

https://erdfest.org/de/initiativtraegerinnen#604

Erzählcafé

Erzählcafé

Am 25.05.2022 um 15.00 Uhr

Einladung zum Erzählcafe

„Alles neu macht der Mai“

Nach einer kleinen literarischen Einstimmung, die unsere Frühlingsgefühle wecken wird, kommen wir miteinander ins Gespräch.

Beginn ist 15.30 Uhr

Einlass ab 15.00 Uhr

Selbstverständlich gibt es Kaffee, Tee und Gebäck.

Es laden ein, der Kultur- und Heimatbund und das ATHINA. Wir freuen uns auf Sie.

Das ATHINA ist engagiert im Projekt Zukunftsmut:Harzgerode, das durch den Fonds Soziokultur, das Bundesministerium für Kultur und Medien und Neustart Kultur unterstützt wird.

 

 

Erzählcafé

Erzählcafé

Erzählcafè am 30.03.2022

Wir freuen uns, dass wir wieder starten können, auch wenn es zunächst um ein Thema geht, dass

für unsere Heimatstadt mit einem tragischen Ereignis verbunden ist.

 „Das Kriegsende in Harzgerode im April 1945“

Harald Koch vom Kultur- und Heimatbund hat Zeitzeugen befragt und ihre Berichte dokumentiert.Wir wollen unsere Erinnerungen an schwere Zeiten austauschen und über die Sehnsucht nach Frieden ins Gespräch kommen.

Beginn ist 15.30 Uhr

Einlass ab 15.00 Uhr

Selbstverständlich gibt es Kaffee, Tee und Gebäck.

Es laden ein, der Kultur- und Heimatbund und das ATHINA

 

 

 

 

 

 

 

YOGA AM DONNERSTAG

Kein Yoga am 21.10. und 28.10.!!!

Ab Donnerstag, dem 04.11.21, 18.00 Uhr

wieder Yoga mit Regine

Wir freuen uns, dass künftig wieder jeden Donnerstag ein angeleiteter Yogakurs im ATHINA stattfindet. Die Kursleiterin ist Regine. Es geht vor allem um das Entspannen des Rückens. Auch Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger sind willkommen. Besondere Sportlichkeit ist nicht erforderlich.
Eine eigene Matte muss mitgebracht werden. Eine leichte Decke , warme Socken und bequeme Kleidung wären günstig.
Das Angebot ist kostenfrei, um eine Spende nach eigenem Ermessen wird gebeten.

Bürgergarten Braugasse

Bürgergarten Braugasse

den ganzen langen

Sommer über

 

Das Soziokulturelle Zentrum ATHINA erhält durch den Vermieter Kultur und Küche GbR die Möglichkeit, den zum Grundstück Oberstr.19 gehörenden Garten zu nutzen. Dieser Garten ist von der Braugasse aus zu erreichen und wird zu einem Ort gestaltet, wo sich Bürgerinnen und Bürger im Freien treffen können. Im Hinblick auf einen weiteren „Corona-Sommer“ sehen wir dies als Möglichkeit, dass überhaupt wieder kulturelle Veranstaltungen in unserem Zentrum stattfinden können.

Dem Satzungszweck unseres Vereins entsprechend wollen wir Bildungsveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit anbieten. Hier erhalten Menschen, insbesondere Jugendliche, Informationen über die Möglichkeiten einer gesunden regionalen und saisonalen Ernährung.

Deshalb organisieren wir einen Hochbeetbau-Workshop, der gefilmt wird und auf einem Instagram –Account des Vereins dargestellt wird. Auch das Befüllen und Bepflanzen der Hochbeete soll dargestellt werden.

An dem Wachstum der Pflanzen werden sich hoffentlich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt analog erfreuen können.

Am Ende des Projekts steht im Herbst ein Erntedankfest.

Im Jahr 2022 soll das Gartenprojekt dann mit Kindern, Jugendlichen und älteren Mitbürgerinnen als Mehrgenerationenprojekt fortgeführt werden.

 

Renate Sattler

Renate Sattler war bereits im Oktober im Athina zu Gast. Im Rahmen der Landesliteraturtage las sie Auszüge aus „Kanadischer Sommer“ und traf auf große Publikumsresonanz.

Dies war eine der letzten Veranstaltungen im Herbst. Wir freuen uns, dass wir jetzt mit ihrem Vortrag wieder eröffnen können.

Selbstverständlich mit Hygienekonzept!

Autorenlesung mit Renate Sattler

Autorenlesung mit Renate Sattler

Kanadischer Sommer

am 25.06.2021 um 19.00 Uhr

Eine Reise zu den Mohawk, Delaware und Irokesen

in Bild und Ton stellt die Magdeburger Autorin ihr Werk vor.

Es ist mehr als ein literarisches Tagebuch einer Reise an den St.-Lorenz-Strom, in die Wildnis der Laurentian Mountains, zu den Niagarafällen und in die Appalachen.

Entstanden ist das Buch auf der Basis einer langjährigen Zusammenarbeit der Autorin mit indigenen Völkern und ihren Organisationen, aus der zu einigen Mohawk in Kahnawake und der Direktorin der „Lenni Lenape Historical Society“ in Allentown Freundschaft wurde. Eingeladen von diesen Partnern reiste sie mit einer kleinen Gruppe des „Arbeitskreises Vierte Welt e. V.“ nach Kanada und in die USA.

Renate Sattler gibt einen Einblick in die Geschichte, Kultur und den Alltag der Six Nations, vor allem am Beispiel der Mohawk. Besonders geht sie auf das Demokratiesystem und die herausragende Rolle der Frau als politische Kraft ein. Ebenso stellt sie die Delaware vor, die in Pennsylvania offiziell nicht existieren, weil sie nicht auf einer Reservation leben. Authentisch wird dieses Buch vor allem, weil die Gastgeber selbst zu Wort kommen.

Gedichte und die Erzählung „Juliabend in Kanesatake“, der Sachteil zum Demokratiesystem der Irokesenliga und Fotos aus dem nordöstlichen Waldland Nordamerikas bereichern den Band.

 

 

Gilles Dorais

 

Bildhauer und Maler der Mohawk

 

Seine Hände bannen

das Totem des Wolfes

in den Stein.

 

Aus dem Baumstamm

schält er den Krieger, der

schaut zu den Birken am Matawin.

 

Gesang der Kanuten umspült

Gilles Haus auf dem Berg.

Er nimmt die Hündin mit

zum wilden Fluß.

 

In der Schaufel des Elches

vereint er Wolf, Adler und Mensch.

Die Veranstaltung wird durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert.

Osterwege

 

Hier bei uns gibt es den etwas anderen Blick auf das Kreuz Jesu. Wir danken Herrn Volker Warmbt aus Neudorf dafür.

 

 

Me too ??? – Ich auch ???

Wo bin ich denn hier?
… am Kreuz, unter dem Kreuz, auf dem Kreuz ???

So fragten sich auch die Campesinos (Bauern) von Solentiname in Nicaragua; und sie sahen sich am Kreuz, als mit Christus Gekreuzigte. Sie sehen Christus als den, der das Leid der unterdrückten Völker auf sich nimmt, also auch ihr Leid. Daher hängt Christus hier in Jeans und im Hemd eines Landarbeiters am Kreuz.

Ähnlich auch die Menschen in El Salvador : Der Campesino hängt am Kreuz aus seinen eigenen Werkzeugen, einem Spaten und einer Mistgabel. Das Plakat entstand anlässlich des Jahrestages der Ermordung des Erzbischofs von El Salvador, Oscar Romero 1980, der am Altar seiner Kirche von Paramilitärs ermordet wurde: Oscar Romero stand kompromisslos an der Seite der Armen und Unterdrückten wie Christus selbst.

Die „Weiße Kreuzigung“ von Marc Chagall ist das Lieblingsbild von Papst Francesco. … Marc Chagall hat mehrere Kreuzigungsszenen gemalt. Hier ist der Gekreuzigte als Jude dargestellt mit dem Tallit um die Hüften, dem jüdischen Gebetsschal. Um ihn herum versinkt die Welt in Chaos und Leid. Hier sieht man Szenen des Judenpogroms.

Ähnlich ist es bei der „Heiligen Familie“: Die Heilige Familie ist hier das (jüdische) Gottesvolk in der Verfolgung. Doch auch in der tiefsten Nacht scheint noch ein kleines Licht und verbreitet Hoffnung.

Sitzen wir selbst mit aufgereiht auf dem Kreuz und lassen es uns gut gehen? …Und nehmen dabei gar nicht wahr, was um uns herum in der Welt geschieht? Ein einfacher Arbeiter schleppt das Kreuz den Berg hinauf. Die Stadt unten liegt im Dunkel. …

Sitze ich mit oben auf dem Kreuz? – Me too ?
oder: „… bin ich bereit, sein Kreuz auf mich zu nehmen und ihm nachzufolgen? – Me too ?

Das Kruzifix – in der Kirche von Manderscheid – wurde 1945 durch einen Bombentreffer stark beschädigt. Ohne es zu restaurieren, also ohne Arme und Hände, wurde es nach dem Wiederaufbau wieder in der Kirche aufgestellt:

„Christus hat keine Hände,
nur unsere Hände, um seine Arbeit zu tun.“

Me too ? Bin ich dabei ?

Landesliteraturtage – Skurrile Begegnungen

Landesliteraturtage – Skurrile Begegnungen

Skurrile Begegnungen

Lesung im Soziokulturellen Zentrum Athina

am 14.Oktober 2020

um 18.30 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

Anlässlich der Landesliteraturtage, die in diesem Jahr vom Museum Gleimhaus Halberstadt ausgerichtet wurden, fand auch in Harzgerode eine Lesung statt.

Die Veranstaltungswoche nahm 30 Jahre deutsche Einheit / 30 Jahre Sachsen-Anhalt zum Anlass, um Fragen nach Trennung und Zusammenkommen, Kooperation und Voneinander-Lernen zu stellen.

In Harzgerode trafen zwei Autorinnen aufeinander, die sich nach der Wende erstmals begegnet sind. Monika Brunner aus Ludwigshafen am Rhein und Renate Sattler aus Magdeburg an der Elbe. Beide verbindet die Neugier auf Menschen. Sie fangen in ihren Werken die Entwicklung nach der Wiedervereinigung und Facetten der heutigen Gesellschaft ein.

Die Autorinnen lasen ihre skurrilen Texte im Wechsel. Das Publikum erfreute sich besonders an der spannenden Erzählung „Gegenüber“ von Monika Brunner, in der einer jungen Frau deren Voyuerismus zum Verhängnis wird.

Renate Sattler begeisterte mit ihren Reisegeschichten zu den Native Americans in Kanada und dem Norden der USA. Dazu gab es auch einen regen Austausch, denn einige Gäste berichteten über ihre Begeisterung beim Lesen der Romane von Liselotte Welskopf-Henrich in ihrer Kinderzeit. Auch Renate Sattler hat durch diese Lektüre zu ihrem Engagement für Indigene gefunden. Die Magdeburger Autorin wird uns im Jahr 2021 erneut besuchen und aus ihrem Reisetagebuch lesen. Wir freuen uns darauf.

Lesung mit Monika Brunner und Renate Sattler

Weitere Termine und Veranstaltungen